Seminar auf Schalke - 16.
April 2004 - Referent: Horst Wein
Am 16. April
präsentierte Horst Wein sein Fußball-Entwicklungsmodell
auf Schalke. Als Vorführgruppe stand ihm dabei die Schalker
U9 zur Seite. Gastgeber Helmut Schulte hatte für das Seminar
die Trainer der Jugendabteilung mobilisiert. Inzwischen haben die
Trainer Ideen des in Barcelona lebenden Referenten für ihr
Jugendtraining umgesetzt. Sogarr den für seine Kritikfähigkeit
bekannten (und gefürchteten) ehemaligen Bundesliga Trainer
Manni Dubski konnte Horst Wein von seinen Ideen zur Entwicklung
der Spielintelligenz überzeugen.
Horst Wein (links im Bild) bei der Ansprache zu den Schalker
Jugendtrainern
Die Schalker U 9 bildete die Vorführgruppe beim Spielintelligenz-Seminar
Gastgeber Helmut Schulte (Bildmitte) während des Seminars
Trainer-Seminar in Bochum
- 17. April 2004 - Referent: Horst Wein
Referent Wein "in action"
Strahlender Sonnenschein,
28 Jugendtrainer aus 4 Ländern, die Vorführgruppe
des TUS Hordel und der Referent Horst Wein (Barcelona) - was
kann da noch schief gehen? Nichts!
Wenn Horst Wein sein Fußball-Entwicklungsmodell präsentiert,
dann heißt das 95 % Praxis. Zusehen und mitmachen sind
noch die besten Lehrmeister. Dieser Meinung waren auch die
Teilnehmer, die nun in ihren eigenen Mannschaften vor Ort
die Wahrnehmung schulen und die Entscheidungsfähigkeit
fördern werden.
Das eintägige
Seminar war der zweite Teil der im letzten Jahr in Duisburg-Wedau
gestarteten 5-teiligen Seminarreihe zum Thema Spielintelligenz
im Fußball.
Veranstalter in diesem Jahr waren das Institut für Jugendfußball
und die Deutsche Fußball-Akademie. Anlage, Räume,
kurz: die gesamten Rahmenbedingungen wurden vorzüglich
organisiert von Barbara Santorius, der DFA-Sekretärin.
Vorführgruppe
C-Junioren des TUS Hordel
Workshop-Teilnehmer, Vorführgruppe
und Referent
Zum
Fußball-Entwicklungsmodell von Horst Wein
DEM
TRAINING DEN REIZ DES SPIELS VERLEIHEN Horst Wein hat ein Fußball-Entwicklungsmodell
geschaffen, das die Philosophie des Straßenfußballs
übernimmt, ihm aber in seiner Effektivität weit überlegen
ist.
Er entwickelte ein logisches Wettkampfsystem, das in mittel- und
südamerikanischen Ländern sowie in Spanien und Italien
mit großem Erfolg angewendet wird.
Trainer fragen sich oft: Wie kann man das Spielniveau durch noch
besseres Training verbessern? Horst Wein geht einen anderen Weg.
Er modifiziert die Wettkampfstruktur im Kinder und Jugendfußball.
Dadurch ändern sich die Inhalte des Trainings und die Lehrweise
im Kinder und Jugendfußball dramatisch.
Das
Motto heißt: Stimulieren statt instruieren Durch geeignete Fragestellungen
des Trainers entdecken die Spieler in kleinen Wettspielen die
Lösungen selbständig. Nur so - nicht durch ständiges
Befolgen von Traineranweisungen - kann sich wirkliche Spielintelligenz
entwickeln.